Partnerschaftsverein und Stadt Hürth feierten langjährige Verbindungen zu den Partnerstädten
„Städtepartnerschaft sind Friedensarbeit an der Basis“, mit diesem Zitat begann der PVH Vorsitzende, Rüdiger Winkler, seinen Rückblick auf die Geschichte der Hürther Städtepartnerschaften bei dem Partnerschaftsfest Anfang September dieses Jahres. Die Historie begann bereits im Jahr 1966 mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsverträge mit dem englischen Thetford und dem holländischen Spijkenisse, das nach dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden heute Nissewaard heißt. 1988 kamen Argelés-sur-Mer in Frankreich und Kabarnet in Kenia hinzu. Das 30-jährige Jubiläum wurde bei dem Partnerschaftsfest mit der polnischen Stadt Skawina gefeiert. Neben der 2011 vereinbarten Partnerschaft mit Burhaniye in der Türkei komplettiert die jetzt 5 Jahre dauernde offizielle Freundschaft zu Peremyschjany in der Ukraine den Kreis der aktuell sieben Partnerstädte.
Mit der feierlichen Enthüllung des Straßenschildes hat die Stadt Hürth die neue Peremyschljanystraße offiziell eingeweiht. Hürth setzt damit ein dauerhaftes Zeichen für die Freundschaft und Solidarität mit der Ukraine.
Rund 1.500 Kilometer liegen zwischen Hürth und Peremyschljany. Das neue Straßenschild macht deutlich: Nicht die Entfernung ist entscheidend, sondern das, was Menschen über sie hinweg miteinander verbindet.
„Dieses Schild bringt unsere Partnerschaft und unsere Verbundenheit mit den Menschen in Peremyschljany zum Ausdruck“, betonte Bürgermeister Dirk Breuer bei der Enthüllung. „Der Krieg hat uns gezeigt, wie wertvoll echte Freundschaft ist. Wir wissen, dass wir in Hürth Menschen an unserer Seite haben, die uns auch in schweren Zeiten nicht alleinlassen,“ ergänzte der ukrainische Amtskollege Oleksandr Zozulya.
Auch die Bürgermeister der beiden langjährigen Partnerstädte in Polen und den Niederlanden waren bei der Enthüllung dabei: Norbert Rzepisko, Bürgermeister der Stadt Skawina, mit der Hürth seit 30 Jahren partnerschaftlich verbunden ist, sowie Cor Lamers, Bürgermeister der Stadt Nissewaard (ehemals Spijkenisse), die in diesem Jahr auf 60 Jahre Städtepartnerschaft mit Hürth zurückblickt.
Bei der anschließenden Festveranstaltung zu den Jubiläen der Städtepartnerschaften brachten alle Bürgermeister und der Vorsitzende des Hürther Partnerschaftsvereins ihren festen Willen zum Ausdruck, alles zu tun, damit nicht nur die Städte, sondern auch alle Bürgerinnen und Bürger freundschaftlich verbunden bleiben und man sich gegen jeden Versuch wehren wird, der die Verbundenheit unserer Länder in Frage stellt und zurück zu rein nationalem Denken und Handeln gehen will. Denn: „Städtepartnerschaft ist Friedensarbeit an der Basis“!

