{"id":67,"date":"2013-09-02T14:57:38","date_gmt":"2013-09-02T12:57:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pv-huerth.de\/?page_id=67"},"modified":"2024-01-12T14:41:32","modified_gmt":"2024-01-12T12:41:32","slug":"huerth-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pv-huerth.de\/?page_id=67","title":{"rendered":"H\u00fcrth"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geschichte der Stadt<\/strong><\/p>\n<div id=\"e21\">\n<div align=\"justify\">Grabungsfunde weisen darauf hin, dass sich bereits in pr\u00e4historischer Zeit hier Siedlungen befunden haben. In der R\u00f6merzeit durchzog das Stadtgebiet eine wichtige Stra\u00dfenverbindung von K\u00f6ln nach Trier (Luxemburger Stra\u00dfe), sowie Wasserleitungen aus der Eifel, die das r\u00f6mische K\u00f6ln mit Trinkwasser versorgten.<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"e19\">\n<div align=\"justify\">\n<p align=\"justify\">Erste urkundliche Erw\u00e4hnungen gehen f\u00fcr die Stadtteile Gleuel und Sielsdorf auf das Jahr 898 zur\u00fcck.<\/p>\n<p align=\"justify\">Es folgten die Orte Berrenrath, Kendenich und Herm\u00fclheim. 1233 wurde das isterzienserinnen Kloster St.<\/p>\n<div id=\"attachment_68\" style=\"width: 188px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68\" class=\"size-full wp-image-68\" src=\"http:\/\/www.pv-huerth.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Burg-Gleuel.jpg\" alt=\"Burg Gleuel\" width=\"188\" height=\"184\" \/><p id=\"caption-attachment-68\" class=\"wp-caption-text\">Burg Gleuel<\/p><\/div>\n<p align=\"justify\">Mariabrunn (heute Kloster Burbach) gegr\u00fcndet. Was Kleinstaaterei im sp\u00e4ten Mittelalter bedeutete, sieht man an den Besitzverh\u00e4ltnissen. W\u00e4hrend Efferen, Fischenich und Stotzheim\u00a0 seit Ende des 15. Jahrhunderts zum Herzogtum J\u00fclich geh\u00f6rten, war Alt-H\u00fcrth in Besitz des niederl\u00e4ndischspanischen Herzogtums Brabant. Die anderen heute zu H\u00fcrth z\u00e4hlenden Ortsteile geh\u00f6rten zum Kurf\u00fcrstentum K\u00f6ln.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"e18\">\n<div align=\"justify\">\n<p align=\"justify\">Die franz\u00f6sische Besatzung unter Napoleon vereinte die D\u00f6rfer zu den B\u00fcrgermeistereien Efferen und H\u00fcrth. 1815 werden das Rheinland und damit auch H\u00fcrth und Efferen preu\u00dfisch. 1820 beginnt die gewerbsm\u00e4\u00dfige F\u00f6rderung von Braunkohle. 1844 wird eine Eisenbahn-verbindung \u00fcber H\u00fcrther Gebiet von K\u00f6ln nach Bonn gebaut. H\u00fcrth erhielt 1859 in Kalscheuren einen Bahnhof. 1886 beginnt mit dem Bau der Brikettfabrik \u201eRibbertwerke\u201c die Industrialisierung von H\u00fcrth. 1930\/33 entstand aus dem Zusammenschluss von 12 Bauernd\u00f6rfern und Bergarbeitersied-lungen die Gro\u00dfgemeinde H\u00fcrth, die 1978 Stadtrechte erhielt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Weit mehr als ein Jahrhundert lang war H\u00fcrth von der Braunkohle und der Industrie gepr\u00e4gt. Nahezu die H\u00e4lfte des Stadtgebietes wurde in einem Zeitraum von ca. 150 Jahren ausgekohlt. In vorbildlicher Weise folgte auf die Kohlegewinnung eine Rekultivierung der vom Tagebau zerst\u00f6rten Landschaft. Es entstanden Seen, W\u00e4lder und Naherholungsgebiete bis in die Siedlungsbereiche hinein.<br \/>\nAls 1988 die letzte Tonne Braunkohle gef\u00f6rdert wurde, hatte sich die ehemalige Braunkohle- Energie- und Chemiestadt neue wirtschaftliche Standbeine in mehreren Gewerbegebieten und Dienstleistungszentren geschaffen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Mit dem Bau von H\u00fcrth-Mitte mit neuem Rathaus und B\u00fcrgerhaus (1984) schuf sich die Stadt ein Zentrum auf der gr\u00fcnen Wiese, welches in den n\u00e4chsten Jahren weiter ausgebaut werden soll.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Allgemeines \u00fcber H\u00fcrth<br \/>\n<\/strong>H\u00fcrth liegt in Nordrhein Westfalen und geh\u00f6rt zum Erftkreis. Es grenzt im Nordosten an das Oberzentrum K\u00f6ln. Die Einwohnerzahl stieg von ca. 36.000 Einwohnern im Jahre 1950 auf ca. 58.200 Einwohner im Jahr 2007. Der Ausl\u00e4nderanteil betr\u00e4gt ca. 11 %; der \u00fcberwiegende Teil davon sind t\u00fcrkischer Herkunft. Im ehemaligem Rathaus der Stadt H\u00fcrth an der Luxemburger Stra\u00dfe befindet sich seit 1984 das Generalkonsulat der T\u00fcrkei. Das Bundessprachenamt in H\u00fcrth betreut und unterrichtet zahlreiche Lehrgangsteilnehmer aus aller Welt, die milit\u00e4risch F\u00fchrungspositionen in ihren Heimatl\u00e4ndern innehaben oder anstreben.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"e17\">\n<p align=\"justify\"><strong>Wirtschaft<br \/>\n<\/strong>H\u00fcrth verf\u00fcgt \u00fcber verschiedene Gewerbegebiete in den Stadtteilen und \u00fcber einen gro\u00dfen Industrie- und Technologiepark (Knapsack) mit \u00fcber 60 Industriebetrieben (chemische Gro\u00dfbetriebe, Metallbau, Papiererzeugung, Braunkohleverarbeitung, Elektrizt\u00e4tsgewinnung, Fernw\u00e4rme usw.).<\/p>\n<p align=\"justify\">Neben der Gro\u00dfindustrie gibt es ca. 1000 Einzelhandelsbetriebe, ein Kinozentrum, 20 Bankfilialen, ca. 180 Gastst\u00e4tten sowie 16 Hotels. Mit mehr als 30 privaten Fernseh-produktionsst\u00e4tten ist H\u00fcrth gr\u00f6\u00dfter Medienstandort auf diesem Gebiet in Europa.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Einkaufszentrum \u201eH\u00fcrth-Park\u201c bietet seinen Kunden mehr als 50 Fachgesch\u00e4fte. Weitere Einzelhandelsbetriebe gibt es in den Ortsteilen. Zwischen den verschiedenen Ortsteilen liegen weite Fl\u00e4chen, die \u00fcberwiegend landwirtschaftlich genutzt werden.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Verkehrsverbindungen<br \/>\n<\/strong>H\u00fcrth liegt nahe dem Autobahnknotenpunkt \u201eK\u00f6ln-West\u201c. Hier kreuzen sich die Nord-S\u00fcd-Autobahn A1 und die West-Ost-Autobahn A4. Auf H\u00fcrther Stadtgebiet befinden sich drei Autobahnanschlussstellen. Der Bundesbahnanschluss Kalscheuren liegt an der Strecke K\u00f6ln \u2013 Bonn \u2013 Koblenz bzw. K\u00f6ln \u2013 Trier. Die Stadtbahn Linie 18 von K\u00f6ln nach Bonn hat auf H\u00fcrther Stadtgebiet vier Haltestellen. Stadtbuslinien verbinden alle Stadtteile im Viertelstundentakt. Regionale Buslinien f\u00fchren nach Frechen, Bergheim, K\u00f6ln und Erftstadt. Der Flughafen K\u00f6ln\/Bonn ist mit dem Auto in 20 Minuten zu erreichen. In weniger als einer halben Stunde sind die St\u00e4dte K\u00f6ln, Bonn, Aachen und D\u00fcsseldorf zu erreichen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Schulen<br \/>\n<\/strong>H\u00fcrth hat 10 Grundschulen, eine Realschule, zwei Gymnasien, zwei Hauptschulen, eine Sonderschule und ein Berufskolleg in Tr\u00e4gerschaft des Erftkreises sowie eine Musikschule und eine Volkshochschule. F\u00fcr den Vorschulbereich gibt es in H\u00fcrth 25 Kinderg\u00e4rten.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Sport<br \/>\n<\/strong>Das Familienbad \u201eDe B\u00fctt\u201c verf\u00fcgt \u00fcber ein Hallenbad mit gro\u00dfer Au\u00dfenanlage. Der Otto-Maigler-See mit seinem Strandbad bietet Sportlern, Anglern und Erholungsuchenden einen durch Rekultivierung geschaffenen Freizeitbereich.<br \/>\nIn der Stadt gibt es 13 Turnhallen, davon zwei Gro\u00dfturnhallen mit Trib\u00fcnenpl\u00e4tzen. Neben dem Stadion in zentraler Lage befinden sich in den Ortsteilen neun Sportanlagen f\u00fcr Ballspiele und eine Hockeysportanlage, vier Tennishallen und sechs Tennisanlagen, f\u00fcnf Schie\u00dfsportanlagen, 11 Squashbahnen und \u00fcber 50 Kegelbahnen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Kultur<br \/>\n<\/strong>Kulturelle Veranstaltungen finden im B\u00fcrgerhaus mit S\u00e4len bis 900 Sitzpl\u00e4tzen statt. F\u00fcr Kleinkunst und <span style=\"font-size: revert;\">Kammerkonzerte steht der zu einem kleinen Kulturzentrum umgewandelte ehemalige Bauernhof \u201eL\u00f6hrerhof\u201c zur Verf\u00fcgung. Weitere Orte f\u00fcr Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen bieten das Feierabendhaus in Knapsack, der Burgpark Efferen, die Festhalle Gleuel und die Gleueler Burg mit einer Au\u00dfenb\u00fchne und einem Oldtimer Museum. Ein Gro\u00dfkino bietet in 14 Kinos\u00e4len 2.800 Besuchern Platz. Die Stadtb\u00fccherei verf\u00fcgt \u00fcber ca. 45.000 B\u00fccher und elektronische Medien.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"e14\"><strong style=\"font-size: revert;\">Kirchen<\/strong><\/div>\n<div id=\"e13\">\n<div align=\"justify\">\n<p align=\"left\">In H\u00fcrth gibt es 11 katholische und vier evangelische Kirchen. Hinzu kommt noch eine Moschee.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Gesundheitsf\u00fcrsorge<\/strong><br \/>\nDie Gesundheitsversorgung wird durch ein modernes Krankenhaus, zwei private Spezialkliniken, mehr als 30 Haus\u00e4rzte und Fach\u00e4rzte sowie 21 Zahn\u00e4rzte gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>St\u00e4dtepartnerschaften<\/strong><br \/>\nDie Stadt H\u00fcrth unterh\u00e4lt St\u00e4dtepartnerschaften mit folgenden St\u00e4dten:<br \/>\n1966 Thetford (Gro\u00dfbritannien)<br \/>\n1966 Spijkenisse (Niederlande)<br \/>\n1988 Argel\u00e8s-sur-Mer (Frankreich)<br \/>\n1988 Kabarnet (Kenia)<br \/>\n1996 Skawina (Polen)<br \/>\n2011 Burhaniye (T\u00fcrkei)\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 2020 Peremyschljany (Ukraine)<\/p>\n<p align=\"justify\">Bei den Kontakten und der Pflege zu den Partnerst\u00e4dten wird die Stadt durch den \u201ePartnerschaftsverein H\u00fcrth e.V.\u201c (PVH) unterst\u00fctzt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"e12\">\n<p align=\"center\"><strong>Partnerschaftsverein:<\/strong><br \/>\nVorsitzender: R\u00fcdiger Winkler<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:info@ruediger-winkler.de\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0000ff;\">info@ruediger-winkler.de <\/span><\/span><\/a><\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Rat und Verwaltung<br \/>\n<\/strong>Gesch\u00e4ftsstelle im Rathaus H\u00fcrth:<a href=\"mailto:info@pv-huerth.de\"><span style=\"text-decoration: underline;\"> Frau Nicole Rametta<\/span><\/a><br \/>\nFriedrich-Ebertstr. 40<br \/>\n50354 H\u00fcrth<br \/>\nTelefon: 02233-53 107<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>B\u00fcrgermeister:<\/strong> Dirk Breuer<br \/>\nAnschrift wie vor<br \/>\nTelefon: 02233-53 102<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:DBreuer@huerth.de\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #0000ff;\">DBreuer@huerth.de <\/span><\/span><\/a><\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Stadtrat:<\/strong> zurzeit 48 Ratsmitglieder (22 CDU, 10 SPD, 10 Gr\u00fcne, 1 Freie W\u00e4hler, 1 Die Linke, 1 FDP, 1 AFD, 2 nicht Parteigebunden)<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte der Stadt Grabungsfunde weisen darauf hin, dass sich bereits in pr\u00e4historischer Zeit hier Siedlungen befunden haben. In der R\u00f6merzeit durchzog das Stadtgebiet eine wichtige Stra\u00dfenverbindung von K\u00f6ln nach Trier (Luxemburger Stra\u00dfe), sowie Wasserleitungen aus der Eifel, die das r\u00f6mische K\u00f6ln mit Trinkwasser versorgten. 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