{"id":2,"date":"2012-08-23T19:49:42","date_gmt":"2012-08-23T19:49:42","guid":{"rendered":"http:\/\/erft-hosting.de\/kunden\/pvh\/?page_id=2"},"modified":"2019-05-08T16:30:53","modified_gmt":"2019-05-08T14:30:53","slug":"beispiel-seite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pv-huerth.de\/?page_id=2","title":{"rendered":"Der Verein"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Bald nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Auss\u00f6hnung der europ\u00e4ischen V\u00f6lker. Die ersten St\u00e4dtepartnerschaften wurden geschlossen, und heute stehen mehr als 26.000 europ\u00e4ische Kommunen miteinander in Verbindung.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Was von engagierten Kommunalparlamenten und Verwaltungen begonnen wurde, weitete sich zur Sache vieler B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus. Auch in H\u00fcrth war die Pflege der seit 1966 bestehenden ersten beiden Partner-schaften mit Thetford in England und Spijkenisse in den Niederlanden zun\u00e4chst Angelegenheit von Rat und Verwaltung.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Doch bald wuchs das Interesse der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, durch pers\u00f6nliche Begegnungen den Gedanken der internationalen Partnerschaft mit Leben zu erf\u00fcllen und die Gestaltung der Partnerschaften selbst (mit) in die Hand zu nehmen. So gr\u00fcndete sich 1985 der Partnerschaftsverein H\u00fcrth.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Die V\u00e4ter und M\u00fctter des Partnerschaftsvereins waren der \u00dcberzeugung, dass eine bessere Kenntnis der kulturellen und gesellschaftlichen Hintergr\u00fcnde anderer L\u00e4nder das Verstehen der V\u00f6lker untereinander f\u00f6rdert und dass grenz\u00fcberschreitende pers\u00f6nliche Kontakte einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Miteinander der V\u00f6lker leisten. Die damals bestehenden St\u00e4dte-partnerschaften mit Spijkenisse und Thetford sollten vertieft und auf eine breite Basis gestellt werden. Zugleich wollten sie durch die Gr\u00fcndung des Partnerschaftsvereins an dem Fundament f\u00fcr ein besseres Zusammenleben mit den ausl\u00e4ndischen Mitb\u00fcrgern in unserer Stadt mitbauen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Langfristig steckte sich der Partnerschaftsverein weitere wichtige Ziele: So strebte er danach f\u00fcr H\u00fcrth geeignete Partnerst\u00e4dte sowohl in unserem Nachbarland Frankreich als auch im \u00f6stlichen Mitteleuropa zu finden. Diese Bem\u00fchungen f\u00fchrten schlie\u00dflich zum Erfolg: Im Fr\u00fchjahr 1988 wurden Vertr\u00e4ge und Urkunden mit Argel\u00e8s-sur-Mer in Frankreich ausgetauscht, und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde im Sommer 1996 der Partnerschaftsvertrag mit Skawina in Polen abgeschlossen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Nicht zuletzt jedoch suchte der Verein nach einer Partnerstadt in einem Entwicklungsland. Nach dreij\u00e4hriger Suche wurde 1988 Kabarnet im Hochland von Kenia Partnerstadt von H\u00fcrth. Unter unseren f\u00fcnf St\u00e4dtepartnerschaften stellt diese eine Besonderheit dar. Denn angesichts der Entfernung und des Wohlstandsgef\u00e4lles zwischen den beiden St\u00e4dten kann die Partnerschaft weniger durch die Begegnung der Menschen selbst (die gibt es nat\u00fcrlich auch) mit Leben erf\u00fcllt werden; hier geht es darum, der Partnerstadt materielle und ideelle Hilfe zur Selbsthilfe zu geben (wo diese erbeten wird). Zugleich soll den B\u00fcrgern von Kabarnet das Gef\u00fchl vermittelt werden, Freunde in Europa zu haben.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Internationale St\u00e4dtepartnerschaften mit Leben zu erf\u00fcllen hei\u00dft, die Ebene der Verwaltungspartnerschaft um eine Ebene der Partnerschaft zwischen den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern und der pers\u00f6nlichen Begegnung von Menschen zu erg\u00e4nzen. Solche Begegnungen im Rahmen von St\u00e4dtepartnerschaften vollziehen sich in gegenseitigen Besuchen bei Freunden. So bilden Reisen von B\u00fcrgern, Begegnungstreffen von Vereinen und Schulen sowie Besuche von Vertretern der Stadt in unseren Partnerst\u00e4dten einen Schwerpunkt der Aktivit\u00e4ten des Partnerschaftsverein H\u00fcrth, ebenso wie die Betreuung von G\u00e4sten aus unseren Partnerst\u00e4dten.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Doch begreift sich der Partnerschaftsverein weder als Ersatzreiseb\u00fcro noch als F\u00f6rderverein f\u00fcr den Honoratioren-Tourismus. Bei unseren Aktivit\u00e4ten arbeiten wir eng mit Rat und Verwaltung der Stadt H\u00fcrth zusammen und beraten und unterst\u00fctzen diese bei der Gestaltung der f\u00fcnf St\u00e4dte-partnerschaften.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Anregungen geben und aufgreifen, vermitteln, Hilfestellungen anbieten und informieren &#8211; das sind weitere T\u00e4tigkeitsbereiche des Partnerschaftsvereins. H\u00fcrther Vereinen, Schulen, anderen Gruppen und Organisationen wie auch dem einzelnen B\u00fcrger bieten wir gerne unsere Dienste und Verbindungen beim Planen und Durchf\u00fchren partnerschaftlicher Aktivit\u00e4ten an. Umgekehrt greifen wir Anregungen zur Vertiefung der Partnerschaften dankbar auf.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">War der Beginn der europ\u00e4ischen St\u00e4dtepartnerschaftsbewegung noch gepr\u00e4gt von dem Ziel, einen neuen Krieg in Europa durch den Aufbau von Freundschaften zwischen den B\u00fcrgern der europ\u00e4ischen L\u00e4nder zu verhindern, so hat sich der Charakter der St\u00e4dtepartnerschaften seither gewandelt. Zwar ist noch immer der gegenseitige Austausch ein wichtiges Element jeder St\u00e4dtepartnerschaft, doch wenn der St\u00e4dtepartner-schaftsgedanke das 21. Jahrhundert \u00fcberleben soll, muss er um neue Elemente bereichert werden. Heute kommt es darauf an, Menschen und Organisationen aus Partnerst\u00e4dten dazu zu bringen, gemeinsame Projekte in Angriff zu nehmen, vor allem solche, die europaweite Bedeutung haben.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Was die neuen Formen der Zusammenarbeit angeht, so werden in Zukunft Partnerschaftsringe zwischen St\u00e4dten in verschiedenen L\u00e4ndern eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen. Andererseits werden wir k\u00fcnftig auch verst\u00e4rkt mit Vereinen in H\u00fcrth und mit den Partnerschaftsorganisationen in unseren Nachbarst\u00e4dten zusammenarbeiten.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">In der \u00dcberzeugung, dass in der heranwachsenden Generation durch pers\u00f6nliche Begegnungen dauerhafte Freundschaften entstehen k\u00f6nnen, richten wir unser besonderes Augenmerk auf die F\u00f6rderung des Jugendaustausches. Wir unterst\u00fctzen H\u00fcrther Schulen bei Kontakten mit Schulen in unseren Partnerst\u00e4dten. In Zukunft wollen wir verst\u00e4rkt gemeinsame Projekte mit Jugendlichen aus mehreren Nationen anregen und unterst\u00fctzen. Um die Bedeutung der Jugendarbeit zu unterstreichen und eine Plattform f\u00fcr alle interessierten Gruppen zu schaffen, haben wir eine Arbeitsgemeinschaft &#8220;Schule und Jugend&#8221; ins Leben gerufen. Sie soll ein Forum f\u00fcr Initiativen und W\u00fcnsche im Bereich europaweiter Begegnung in der Jugendarbeit und der interkulturellen Erziehung in H\u00fcrth darstellen. Im Vordergrund stehen praktisch-konkrete Fragen, beispielsweise Kontakt-w\u00fcnsche aus unseren Partnerst\u00e4dten &#8211; aber auch aus H\u00fcrth an unsere Partnerst\u00e4dte &#8211; realisiert werden k\u00f6nnen. Dabei muss der Austausch nicht nur in Besuchsreisen bestehen; auch \u00fcber Projekte unter Nutzung der modernen Kommunikationstechnologie denken wir nach.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Die St\u00e4dtepartnerschaften bilden zwar das Herz der Aktivit\u00e4ten, aber sie sind eingebettet in eine weitergehende Zielsetzung: Der Partnerschaftsverein m\u00f6chte durch Begegnungen auf dem Gebieten der Kultur, des Sportes usw. Toleranz, V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung und ein Denken \u00fcber Grenzen hinweg f\u00f6rdern. Wir wollen daher auch unseren ausl\u00e4ndischen Mitb\u00fcrgern oder G\u00e4sten helfen, sich in H\u00fcrth zurecht zu finden, uns besser verstehen zu lernen und menschliche W\u00e4rme zu finden. Wo fremde Kulturen sich treffen, lernen Menschen voneinander.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Sind Sie neugierig geworden?<br \/>\nWollen Sie sich f\u00fcr unsere Ziele einsetzen und sich aktiv an der V\u00f6lkerbegegnung beteiligen? Dann kommen Sie zu uns! Wir freuen uns \u00fcber alle, die uns mit ihrem Engagement, ihren Ideen und F\u00e4higkeiten &#8211; gleich welcher Art &#8211; unterst\u00fctzen wollen. Ob Sie in H\u00fcrth wohnen oder in einer anderen Stadt, bei uns haben Sie die Chance auf bereichernde Begegnungen mit Menschen anderer Sprache und Kultur und nicht zuletzt die M\u00f6glichkeit, ein wenig zu dauerhaftem Frieden und zu Freundschaft zwischen den Menschen auf unserer immer noch unruhigen Erde beizutragen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Der Partnerschaftsverein H\u00fcrth ist als gemeinn\u00fctzig anerkannt. Er finanziert seine Arbeit durch Mitgliedsbeitr\u00e4ge, Spenden und \u00f6ffentliche Zusch\u00fcsse, vor allem der Stadt H\u00fcrth und der Europ\u00e4ischen Union.<\/span><\/p>\n<h6 align=\"justify\"><\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bald nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Auss\u00f6hnung der europ\u00e4ischen V\u00f6lker. Die ersten St\u00e4dtepartnerschaften wurden geschlossen, und heute stehen mehr als 26.000 europ\u00e4ische Kommunen miteinander in Verbindung. Was von engagierten Kommunalparlamenten und Verwaltungen begonnen wurde, weitete sich zur Sache vieler B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aus. 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